Bergunfälle vermeiden

Die fünf wichtigsten Ratschläge, die man bei jeder Tour (auch bei den leichten!) beachten sollte:

1. Tourenplanung
Immer dabei ist eine Karte des Geländes. Eine Bergtour wird auch nicht erst am Parkplatz geplant (zumindest wenn man das Gelände nicht kennt), sondern zuhause in aller Ruhe, so dass man sich alternative Abstiege zurechtlegen und sich die Position von Schutzhütten merken kann.

2. Wetter
Den Wetterbericht zu kennen ist vielleicht das wichtigste, denn selbst im Hochsommer kann es auf den Gipfeln schneien. Hüttenwirte und Bergführer sind da immer eine gute Informationsquelle.

3. Ausrüstung
Richtige Ausrüstung ist zwingend. Angefangen von den Bergstiefel bis hin zum Steinschlaghelm, Seil und Eispickel. Aber am wichtigsten ist genügend zu trinken!

4. Technik und Kondition
Ist die Tour mit dem eigenen Konditionsstand und dem der anderen machbar? Ist man an die Höhe gewöhnt (für Gipfel ab ca. 2500m)? Viel trinken und ausreichende Pausen helfen die Kondition während der Tour zu stärken.

5. Rechtzeitig abbrechen
Wenn sich das Wetter verschlechtert oder die Kondition nachlässt darf man unter keinen Umständen weiter aufsteigen. Diesen Fehler machen leider die meisten, sei es aus Euphorie, Gruppenzwang oder weil sie keine Schwächen zeigen wollen.

 

Zum Schluss noch eine Anmerkung.  Achten sie auf die richtige Kleidung. Man erlebt viel. Touristen die in Stadtschuhen und ohne jede Jacke in die Berge gehen, oft ohne ein Getränk. Dieses Verhalten kann ich nicht nachvollziehen, da es gefährlich werden kann.

Daher bitte auf gute Ausrüstung achten, eine wind- und wasserdichte Jacke, evtl. ein Regenanzug, gute Schuhe sind ganz wichtig ob nun Trekking- oder Bergschuhe. Bitte beachten sie neue Schuhe sollten vor den Touren eingegangen sein, sonst gibt es unangenehme Blasen. Bei den Socken empfiehlt es sich lieber Wollsocken als Baumwollsocken zu verwenden. So verhindert man Blasen. Rucksack mit etwas zu trinken und zu essen nicht vergessen.

In diesem Zusammenhang hängt dieses Bibelzitat an der Schutzhütte am Watzmann-Hocheck:

„So werden die einen eingehen in die ewige Pein,
die Gerechten aber in das ewige Leben“